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Die Nachbar- schaftshilfe ist ein Projekt im Verein Freundschaft zwischen
Ausländern und Deutschen e.V., Goethestr. 53, 80336 München.

20 Jahre Die Nachbarschaftshilfe

20 Jahre Projekt 
"Die Nachbarschaftshilfe - deutsche und ausländische Familien"

Am 01.04.2005 hat “Die Nachbarschaftshilfe - deutsche und ausländische Familien” zwanzigsten Geburtstag!
20 Jahre Begegnung zwischen Menschen verschiedener Nationalitäten, Kulturen und Religionen - umgesetzt mit einer bunten Palette von Angeboten. Ob Seminar, Fest oder Mutter-Kind-Gruppe - alles mit dem Ziel, dass die Münchnerinnen und Münchner, die aus vielen Teilen der Welt stammen, miteinander ins Gespräch kommen, mehr voneinander erfahren und so manches Vorurteil abbauen können.
Als Mitte der 80er Jahre in München die feindselige Stimmung gegenüber Fremden deutlich anstieg, entstand die Idee zur Nachbarschaftshilfe:
Abbau von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus durch persönliche Kontakte. Das klingt einfach, ist aber nicht so leicht umzusetzen.
"Motor" der Idee war ganz maßgeblich Diakon Werner Simon, der damalige Dekanatsbeauftragte für Ausländerfragen der Evangelischen Kirche - ein "gewichtiger" Mann mit viel Herz, Mut und großem Engagement.
Vier Pfarrer im Innenstadtbereich öffneten die Türen ihrer Gemeindehäuser, weil sie befürworteten, dass die interkulturelle Verständigung im Bereich ihrer Gemeinden gefördert werden sollte.
1989 wurde das Angebot erweitert: Information, Beratung und Treffs für Menschen mit Behinderung.
1994 kam ein weiterer Stadtteil dazu, in welchem die Begegnung gefördert werden sollte: Freimann.

20 Jahre sind eine lange Zeit, Anlass, um zurück zu blicken:
Der Beginn war nicht einfach. Doch allmählich entwickelte sich ein vielfältiges Programm. Viele Migrantinnen und Migranten, Flüchtlinge und Einheimische trugen mit ihren Erfahrungen und Ideen zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Nachbarschaftshilfe bei. Viele setzten sich mit großem Engagement für die interkulturelle Verständigung ein.

Gespräche führten wiederholt zu den Themen "Überfremdung" oder "Angst vor dem Fremden" und es war und ist immer wieder eine neue Herausforderung, sich mit den Ängsten und Vorbehalten von Menschen oder mit rassistischen Äußerungen und Handlungen auseinander zu setzen.
Neben zahlreichen Erfolgen und sehr vielen positiven Erfahrungen gab es im Lauf der Jahre auch immer wieder Momente der Enttäuschung oder des Zweifels. Festzustellen ist: In den vielen Jahren hat sich an der Haltung gegenüber Menschen, die aus einem anderen Land zu uns kommen,  nichts Grundlegendes verändert - die Bemühungen der Nachbarschaftshilfe sind bedauerlicherweise noch nicht überflüssig geworden.
Dabei bietet eine interkulturelle Nachbarschaft mit all ihrer Vielfalt eine große Bereicherung, welche wir in unserer Arbeit täglich erleben.
Wir laden Sie hiermit alle ein zu Begegnungen mit Menschen aus aller Welt und  möchten Sie besonders auf unsere Jubiläumsveranstaltungen hinweisen, die auf unserer Homepage besonders gekennzeichnet sind.

Christa Liebscher

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